Traurigkeit, Bestürzung, Schock …!

Ein keiner Auszug der Stimmungen unserer Zielgruppen

Das Virus hat viele Menschen getötet, tausende infiziert, die übliche Lebens-Realität verändert, Arbeitslosigkeit vermehrt, die Wirtschaft lahmgelegt und Angst verbreitet.

Das Virus hat durch die Schließung der Schulen aber auch tausenden Kindern freundes- und kulturübergreifende Kontakte genommen und insbesondere auch die Stärkung und den Schutz vor Gewalt entzogen, weil ab dem 16. März 2020 „Mein Körper gehört mir“ und „Die große Nein-Tonne“ österreichweit nicht mehr angeboten werden durfte.

Die Reaktionen und die Stimmung der PädagogInnen und Eltern waren dementsprechend: zuerst schockiert, dann noch abwartend, und dann mit großem Bedauern feststellend, dass die Programme nicht mehr in diesem Schuljahr durchgeführt werden können und somit ein ganzer Jahrgang nicht mehr gestärkt werden kann.

Das Österreichische Zentrum für Kriminalprävention – Verein für Gewaltprävention und Gesundheitsförderung ist seit 1999 ein gemeinnütziger Verein, alle Präsidiumsmitglieder und ExpertInnen arbeiten seit über zwanzig Jahren ehrenamtlich – bietet seit dem Jahr 2001 mit „Mein Körper gehört mir“ für alle österreichische Volksschulen das theaterpädagogische Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch an.

Bis zum 16. März 2020 wurden – und darauf sind wir als Verein „Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention“ besonders stolz – mit „Mein Körper gehört mir“ 222.505 Kinder gestärkt, 87.659 Eltern informiert und 12.200 PädagogInnen unterstützt!

Ab dem 16. März 2020 zerstörte das Virus unsere Chance Kinder, Eltern und PädagogInnen zu stärken, mit ihnen zu reden, sie zu informieren, Mut zu machen, zum Lachen zu bringen, ernst zu nehmen, zu begleiten, Hoffnung zu säen, sie zu schützen, Erleichterung zu schaffen uam.

Was bedeutet das für uns als gemeinnützigen Verein? Wir konnten | durften nicht:

  1. 99 österreichische Volksschulen unterstützen;
  2. 90 Präventionsprogramme umsetzen;
  3. für rund 3600 Stunden unsere topausgebildeten Frauen und Männer als „SpielerInnen“ einsetzen;
  4. 331 Klassen erreichen;
  5. 6620 SchülerInnen schützen und stärken;
  6. 331 KlassenlehrerInnen begleiten;
  7. mindestens 6000 Eltern informieren und ermutigen und
  8. 90 PsychotherapeutInnen beratend zur Seite stellen.

Aus unserer Sicht eine „einzige Katastrophe“ für die Zukunft der Kinder, für die hochqualifizierte Arbeit unserer „SpielerInnen“, die unterstützende Arbeit für die PädagogInnen und die Begleitung durch die PsychotherapeutInnen.

Wir brauchen Dich & Euch
Wir brauchen Dich & Euch; und zwar finanziell, ideell, mutig und visionär auf allen Ebenen –, damit dieses „Schutz-, Stärke-, Hilfe- und Präventions-Schild“ gegen sexualisierte Gewalt an Kindern wieder aufgebaut und umgesetzt werden kann!

Spenden erbeten an:
Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention
Steiermärkische Sparkasse
IBAN: AT73 2081 5056 0050 0044

Kontakt:
Mail: info@ebenschweiger.at
Tel: +43-676-4 25 4 25 4
Web: www.aktiv4u.at

Günther Ebenschweiger
Präsident