Mein Körper gehört mir!

Ein theaterpädagogisches Programm an Österreichs Volksschulen

Dieses Programm ist ein interaktives, theaterpädagogisches, mehrteiliges Stück, mit dem wir dem sexuellen Missbrauch an Kindern präventiv entgegentreten. Ziel ist es, die Kinder in ihrem Wissen zu stärken, dass ihr Körper ihr persönliches Eigentum ist. Er gehört ihnen und nur sie wissen, wie ihr Körper fühlt.

Der Hintergrund

Sich selbst vertrauen

„Mein Zimmer, mein Auto, meine Mama!“ Schon die Kleinen wissen, was ihnen gehört. „Mein Mund, meine Beine, mein Po?“ Dass sie Besitzansprüche auf ihren Körper haben, wird Kindern nur sehr selten beigebracht. Sie wachsen mit körperlicher Nähe auf – und die tut eigentlich immer gut. Aber manche Erwachsene missbrauchen das Vertrauen der Kinder.

Und gerade im nahen sozialen Umfeld verschwimmen die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch sehr langsam. „Ja, ich mag meinen Onkel. Nein, ich mag nicht, wie er mich gerade berührt!“

Viele Kinder verstummen, wenn sich ihre Ja- und Nein-Gefühle widersprechen. Mit „Mein Körper gehört mir!“ ermutigen wir Kinder deshalb seit 14 Jahren, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen, anderen von ihnen zu erzählen und sich Hilfe zu holen.

2015, im 16. Bestandsjahr des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention, haben wir bereits 140.00 Kinder und 60.000 Eltern und LehrerInnen mit „Mein Körper gehört mir“ erreicht.

Um alle Kinder gleichermaßen zu schützen und zu stärken, haben wir von „Mein Körper gehört mir!“ mit „Lilly und Leo“ eine Adaption für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Förderbedarf entwickelt.